Rettung für geschundene Hufe

Hufschutz mit unserer Technologie löste Laufprobleme von Pferd Valmoon.

Rettung für geschundene Hufe

Ob Gelände, Reitplatz oder Kopfsteinpflaster –Valmoon fühlt sich überall wohl. Er galoppiert mit Reitbeteiligung Silvia Wille über die Wiese, folgt ihren Anweisungen im Sand und reitet problemlos über Asphalt. Das war nicht immer so. Der Hengst hat brüchige Hufe. „Jedes Mal, wenn er mit Eisen beschlagen wurde, ist etwas von seinem trockenen Horn ausgebrochen“, so Besitzerin Nicole Niggemeier. „Von Mal zu Mal verengte sich der Huf. Daher haben wir dringend nach einer Alternative gesucht.“

Eine Zufallsbegegnung mit Happy End

Wie es der Zufall so will: Als Nicole Niggemeier in ihrem Heimatort Paderborn über den Parkplatz eines Supermarktes läuft, sieht sie auf einem parkenden Auto Werbung für einen Hufschutz aus Gummi: turfcord. Davon hatte sie schon einmal gehört. Danach hatte sie gesucht. Sie kennt sich aus in der Pferdebranche. Seit 52 Jahren ist ihre Familie in Besitz von Pferden und Ponys. Aktuell hat sie vier Pferde auf ihrem Hof. Alle waren bisher mit Hufeisen beschlagen. Nicht möglich bei Valmoon. „Dann sah ich das Bild auf dem Auto und dachte, das ist meine Chance.“

Jens Schwinger Jens Schwinger, Projektleiter bei Continental:

„Bei jedem Auftritt passt sich das Elastomer leicht und flexibel dem Huf an. So gewährt es dem Huf seine natürliche Ausdehnung. Das ist das Besondere an den Materialeigenschaften.“
   

Das erste Mal turfcord vor großem Publikum

Rettung für geschundene Hufe

Nach wenigen Minuten kam Erich Buschmann von der Firma turfcord um die Ecke. „Frau Niggemeier erzählte uns von dem Problem und sprach uns auf den turfcord an“, so Buschmann. „Als ich ihr das Produkt und seine Eigenschaften kurz erläuterte war klar: Das probieren wir aus.“ Niggemeier reiste mit ihrem Hengst nach Münster zu Buschmanns Schwiegersohn Joachim Küster. Hier führt der Hufschmied Zertifizierungslehrgänge für den turfcord an der Lehrschmiede der Niermg oHG durch. Vor 18 Lehrlingen bekam Valmoon sein erstes Paar turfcord an den Vorderhufen. „Er war ziemlich aufgeregt“, so Niggemeier. „Einmal wegen der Anreise, aber auch, weil so viele Hufschmiede um ihn herum standen.“ Doch der Aufwand war es wert. Die Pferdebesitzerin beobachtet ihr Tier und stellt fest: „Er geht ganz anders. Man merkt sofort, dass er sich wohlfühlt.“

Schnelle Heilung dank Hufschutz aus Kautschuk

Inzwischen hat sich sein Huf wieder vollkommen zurück entwickelt. „Bei jedem Auftritt weitet sich das Elastomer leicht und ist flexibel. So gewährt es dem Huf seine natürliche Ausdehnung, die er bei jedem Schritt hat“, erklärt Jens Schwinger, Projektleiter bei Continental. Selbst beim Lösen des Gummihufs bricht das trockene Horn nicht wie früher aus. „Wir sind einfach nur glücklich eine Lösung für Valmoon gefunden zu haben“, so Niggemeier. „Selbst das Springen auf unebenem Gelände geht inzwischen ohne Probleme.“

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