Süße Versuchungen


Unsere weißen Fördergurte sorgen im Hafen von Antwerpen für einen hygienischen Transport von Zucker.

Süße Versuchungen
Quelle: Hor – Fotolia.com

Kennen Sie das auch? Kaum öffnet sich die Supermarkttür, meldet sich das Hungergefühl. Brötchen, Schokolade, Orangensaft – im Einkaufswagen landen lauter leckere Versuchungen. Sie alle haben eines gemeinsam, sonst würden sie auch nur halb so gut schmecken: Zucker. Rund 175 Millionen Tonnen des süßen Rohstoffs aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben werden jedes Jahr rund um den Globus produziert und verarbeitet. Im Weltdurchschnitt liegt der Konsum bei 25 Kilogramm pro Kopf jährlich. Große Mengen, die auf dem Weg vom Feld bis auf den heimischen Esstisch sicher und hygienisch transportiert werden müssen. Für die Logistikkette, die Transportanlagen und -geräte gelten deshalb strikte Vorgaben –  gut, dass ContiTech Produkte diese erfüllen.

Bestes Beispiel dafür sind unsere weißen Fördergurte. Im Im- und Export-Terminal der internationalen Euroports-Gruppe im Hafen von Antwerpen laufen sie hier seit neustem durch die Hallen. Ihre Aufgabe: Die großen Zuckermassen in einem der weltweit größten Umschlagplätze mit einer Lagerkapazität von 260.000 Tonnen zu bewegen. Und das ist noch längst nicht genug! Erst kürzlich hat sich Euroports dazu entschieden, 30 Millionen Euro in die Installation neuer Anlagen zu investieren, um den Umschlag noch einmal zu erhöhen und die wachsenden Exportmengen bewältigen zu können.

Süße Versuchungen
Die weißen Fördergurte von ContiTech erfüllen strenge Anforderungen für Lebensmittelzertifikate.

Hygiene ist das A und O

Wir arbeiten dabei wie viele andere Hersteller und Händler weltweit nach sogenannten IFS-Standards (International Featured Standards), die für Qualität, Transparenz und Effizienz in der Lieferkette sorgen. Schnell war klar: Die Wahl fällt auf uns. Die Gründe: Wir konnten innerhalb kürzester Zeit liefern, erfüllten die hohen Qualitätsanforderungen und hatten die notwendigen Lebensmittelzertifikate für die neuen Anlagen in Antwerpen. Denn schon während der Herstellung unserer Fördergurte gelten in unserem Unternehmen strikte Hygienestandards: Produktionsmaschinen werden penibel gereinigt und Schutzkleidung konsequent getragen, um ein sauberes Endprodukt zu gewährleisten.

Stephan Weisgerber Stephan Weisgerber ist Geschäftsführer von ContiTech in Finnland:

„Ursprünglich haben wir die Fördergurte mit weißen Deckplatten für die Holz- und Papierindustrie entwickelt. Inzwischen ist die Nachfrage nach unseren weißen Gurten aus den verschiedenen Bereichen der Lebensmittelindustrie deutlich gestiegen.“


Das gilt nicht nur für die speziellen Fördergurte für Zucker. Auch in anderen sensiblen Bereichen wie Fleisch, Obst, Gemüse oder Salz sind unsere Produkte enorm gefragt. Der Grund: „Wir können je nach Anforderung spezielle Mischungen entwickeln. Auch die Fördergurte für das Zuckerlager in Antwerpen haben wir passgenau auf die Bedürfnisse von Euroports zugeschnitten“, erklärt Stephan Weisgerber, Geschäftsführer von ContiTech in Finnland, von wo die Fördergurte geliefert werden. So sind die Fördergurte schwer entflammbar und anti-statisch, um mögliche Explosions- und Brandgefahren auszuschließen. Schließlich können organische Stoffe wie Mehl oder Zucker verheerende Staubexplosionen verursachen.

Trotz hoher Individualität haben alle Fördergurte für die Lebensmittelverarbeitung jedoch eines gemeinsam: Fette, Öle oder Chemikalien können ihnen nichts anhaben. Auch umgekehrt sind die Fördergurte völlig unbedenklich für die Lebensmittel, denn die Kautschukmischungen übertragen keine Bestandteile auf das Fördergut. So fährt der Zucker sauber durch das Terminal und landet schließlich sicher als Marmelade, Cola und Co. in den Supermarktregalen und auf Ihrem Teller.