Neue Leichtbauluftfeder senkt Gewicht bei Nutzfahrzeugen

Ein Kunststoffkolben reduziert das Gewicht und erhöht den Fahrkomfort.

Neue LeichtbauluftfederLeichtbauluftfeder mit integrierter Pufferstütze minimiert Gewicht und steigert Fahrkomfort.

Für den Einsatz in Trucks bietet ContiTech eine Luftfeder mit neuartigem Kunststoffabrollkolben, deren Leichtbauweise das Gewicht des Fahrzeugs weiter reduziert und erstmals eine integrierte Pufferstütze aufweist. Das voll genutzte Innenvolumen erhöht den Federungskomfort, sodass die neuen Leichtbauluftfedern elastische Achsanschläge ersetzen können. Sie werden im Rahmen der IAA Nutzfahrzeuge erstmals in Europa präsentiert.

ContiTech senkt das Gewicht seiner Luftfedern kontinuierlich, indem weitere Bauteile aus Stahl oder Aluminium durch Kunststoffkomponenten ersetzt werden. In der Entwicklung von Kunststoffkolben hat ContiTech bereits neue Maßstäbe gesetzt: Der im Spritzguss gefertigte Kolben ermöglicht es, das komplette Kolbeninnenvolumen zu nutzen. Das innovative Design bietet Fahrtkomfort und erleichtert die Installation im Fahrzeug. Im Vergleich zu Anwendungen mit Stahlkomponenten kann sich das Gewicht des Fahrzeuges bei Verwendung von Leichtbauluftfedern zudem um zwölf Kilogramm pro Antriebsachse reduzieren. Die Leichtbauluftfedern sind extrem korrosionsbeständig und langlebig, wodurch sich auch der Wiederverkaufswert der Fahrzeuge steigert.

Auch für die steigenden Anforderungen durch kleine Einbauräume, maximale Federwege sowie anspruchsvolle Achsverwinkelungen bietet ContiTech neue Produktlösungen.

Für den Einsatz an liftbaren Nach- oder Vorlaufachsen wird beispielsweise eine Luftfeder mit neuartiger Balgkontur bereitgestellt. Die spezifische Balgkontur erlaubt die kontrollierte Ausbildung von Doppelfalten im drucklosen Zustand. Durch das spezielle Design gelingt es, große Balglängen mit kleinen Einbau- und Blockhöhen zu kombinieren und ausgeprägte Achsverwinkelungen zu meistern. Am Fahrzeug werden im Ergebnis mehr Ladevolumen und maximale Flexibilität bei Belade- und Entladevorgängen an Rampen erreicht.

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